Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Halswirbelsäulenschmerzen

 

Halswirbelsäulenschmerzen beinhalteten als Sammelbezeichnung eine Vielzahl unterschiedlicher Beschwerden z.B. der Nacken-Schulter-Armregion ohne und mit neurologischen Störungen. Parallelen gibt es zum "Ischias" der Beine.

Die Beschwerden  können durch folgende Erkrankungen bedingt sein:

1. Ursache von neurochirurgisch zu behandelnden Halswirbelsäulenschmerzen:


2. Folgende Beschwerden können auftreten:


3. Diagnostik bei Halswirbelsäulenschmerzen:

Durch Erhebung der Krankheitsgeschichte und exakter neurologischer Untersuchung kann eine Verdachtsdiagnose gestellt und die Höhenlokalisation der vermuteten Störung vorgenommen werden. Die Sicherung der Diagnose erfolgt durch Computertomographie oder Kernspintomographie der Wirbelsäule. Bei einigen Patienten sind zusätzliche Spezialuntersuchungen, wie Kernspintomographie/CT (sofern noch nicht erfolgt), Röntgenaufnahmen oder Myelographie, aber auch Elektrodiagnostik notwendig.


4. Konservative Therapie der Halswirbelsäulenschmerzen:

In vielen Fällen sind konservative Maßnahmen ausreichend, um eine ausreichende Schmerzreduktion bzw. Schmerzfreiheit zu erreichen. Dazu zählen beispielsweise Wärmeanwendungen und die Einnahme von schmerzlindernden Medikamenten. Bei stärkeren Schmerzen können Betäubungsmittel direkt in die Nähe des Wirbelkanals bzw. an die kranke Nervenwurzel verabreicht werden (Wirbelsäulenspritze).


5. Operative Therapie der Halswirbelsäulenschmerzen:

Bleibt nach angemessener konservativer Therapie des HWS-Syndroms die erhoffte Besserung aus, ist eine Operation zu erwägen. Eine indizierte Operation sollte nicht zu lange aufgeschoben werden, da ansonsten eine Chronifizierung des Schmerzes begünstigt wird und dadurch die Erfolgsaussichten einer späteren Operation verringert werden. Die Operation ist zwingend und dringlich erforderlich, wenn Zeichen eines drohenden Querschnittsyndrom auftreten (z.B. deutliche Lähmungen auch an den Beinen, Blasen-/Mastdarmstörungen).