Die Lichttherapie

 

Wirkmechanismus der  Lichttherapie

Das Sonnenlicht ist für viele Abläufe in unserem Körper ein Zeitgeber. Die Hell-Dunkel-Informationen veranlassen spezielle Hirnstrukturen zur rhythmischen Ausschüttung chemischer Botenstoffe und Hormone.
Viele Menschen halten sich viele Stunden am Tag in geschlossenen Räumen auf, so dass das Sonnenlicht ungenügend auf sie einwirken kann.
Besonders problematisch ist die unzureichende  Lichtzufuhr in der dunklen Jahreszeit. Die unzureichende Lichtzufuhr  hat auf vielen Patienten Einfluss auf diverse Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen.

Für  die Lichttherapie wird weißes Licht verwendet, aus dem UV-, Infrarot- und extreme Blauanteile herausgefiltert wurden. Es kommen meist Leuchtstofflampen mit einer Lichtintensität von 2500-10.000 Lux zum Einsatz. Zum Vergleich: Das Licht in normalen Büroräumen beträgt oft nur etwa 700 Lux.

Indikation für die Lichttherapie

Licht steigert das allgemeine Wohlbefinden und reguliert zahlreiche Stoffwechselvorgänge. Die Lichttherapie kann eine vorbeugende oder heilende Wirkung auf folgende Symptome zeigen:  


Durchführung

Die Durchführung der Lichttherapie ist äußerst einfach. Bei der von uns benutzten Lichtintensität von 10.000 Lux beträgt die Behandlungsdauer 30 Minuten. Der Patient setzt sich in etwa 50cm Abstand vor die Lichtdusche. Während der Behandlung ist  Lesen erlaubt. Alle 1-2 Minuten sollte für wenige Sekunden in das Licht geschaut werden.


Häufigkeit der Behandlungen

Das Verfahren sollte  in möglichst kurzen Abständen,   optimalerweise täglich, durchgeführt werden.  Die Therapiedauer beträgt zwei Wochen. Ein positiver Effekt kann bereits nach 3-4 Tagen eintreten. Erneute Behandlungsserien sind jederzeit möglich.  Eine Kombination mit anderen Therapien ist möglich. Bei gutem Ansprechen auf die Lichttherapie kann die Anschaffung einer Lichtdusche für den privaten Gebrauch sinnvoll sein.


Nebenwirkungen und
Kontraindikationen

Nebenwirkungen treten äußerst selten auf. Augenreizungen, leichte Kopfschmerzen oder Schlafstörungen können gerade zu Beginn der Behandlung gelegentlich auftreten. Patienten mit Augenerkrankungen, beispielsweise auch Glaukom oder Katarakt, sollten mit ihrem Augenarzt besprechen, ob eine Lichttherapie möglich ist. Bei Patienten mit empfindlicher Haut kann die Lichttherapie mit geringeren Dosen begonnen werden.

 
Kosten der Lichttherapie

Von privaten Krankenkassen werden die Kosten für die  Lichttherapie im Allgemeinen übernommen.  Wir empfehlen ggf. die Einsicht in den Versicherungsvertrag.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen  die Kosten für die Lichttherapie nicht.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an unser Personal, das die entstehenden Kosten gern erläutert.