Magnetfeldtherapie +periradikuläre Therapie (PRT) 

(Kombinationstherapie)


Neues Behandlungsverfahren: Kombination von Magnetfeldtherapie und periradikulärer Therapie

Angeboten wird ein neuartiges Verfahren, bei denen die Vorteile der schonenden Magnetfeldtherapie mit der  Wirkung einer periradikulären Therapie verbunden werden. Bei der Magnetfeldbehandlung handelt es sich um eine bei Patienten beliebte alternative Behandlungsmethode mit nur geringen Nebenwirkungen. Die Effektivität der Magnetfeldbehandlung  konnte in  vielen Studien  gezeigt werden
Auch wenn viele Patienten durch die Magnetfeldbehandlung eine deutliche Schmerzlinderung erfahren können, ist diese Therapie bei ausgeprägten Wirbelsäulenschmerzen oft nicht ausreichend, um eine befriedigende Schmerzreduktion zu erreichen.

Wir verbinden daher die Magnetfeldbehandlung mit einer periradikulären Therapie.

Bei der periradikulären Therapie werden schmerzlindernde Medikamente direkt an den betroffenen Rückenmarksnerv gespritzt.

Beide Verfahren beruhen auf grundsätzlich unterschiedlichen Wirkprinzipien , so dass eine Kombination  sinnvoll ist und so eine optimale Schmerzreduktion erreicht werden kann. Die Wirkung der stark schmerzlindernde Wirkung der periradikulären Therapie wird durch die Magnetfeldtherapie verstärkt, der schmerzlindernde Effekt hält erfahrungsgemäß länger an.


Indikation für die Kombinationstherapie Magnetfeldtherapie / periradikuläre Therapie

Dieses Verfahren kann bei Patienten mit akuten Rückenschmerzen ebenso erfolgreich wie bei Patienten mit chronischen Beschwerden angewandt werden. Es ist besonders sinnvoll für Patienten mit starken Schmerzen.

Bei leichteren Schmerzen kann die Magnetfeldtherapie natürlich auch einzeln durchgeführt werden.


Durchführung

Beim liegendem oder sitzendem Patienten wird zuerst die für die periradikuläre Therapie erforderlichen Medikamente in Nähe der betroffenen Nerven gespritzt.
Anschließend erfolgt die Magnetfeldtherapie. Bei diesem schmerzlosen Verfahren wirkt über eine Spezialmatte ein Magnetfeld auf die Wirbelsäule des Patienten ein.
Während der etwa 30 minütigen  Dauer der Magnetfeldtherapie erfolgt eine Kontrolle wichtiger Kreislaufparameter.


Häufigkeit der Behandlungen

Im Gegensatz zu vielen anderen Behandlungsverfahren kann die Wirkung des Kombinationsverfahrens oft schon nach Beendigung der  ersten Sitzung, d.h. noch in der Praxis, beurteilt werden

Die Magnetfeldtherapie sollte in ein- oder höchstens zweitägigen Abständen angewandt werden.

In Abhängigkeit zur erreichten Schmerzreduktion ist die gleichzeitige Durchführung der  periradikulären Therapie oft nur 1-2 mal wöchentlich erforderlich.
Das Verfahren kann bei  eventuell später erneut auftretenden Schmerzen problemlos wiederholt werden.


Komplikationen

Die Nebenwirkungen der Magnetfeldtherapie können als geringfügig bezeichnet werden.  Herzschrittmacher, Implantaten und fieberhafte Erkrankungen sollte diese Therapie nicht durchgeführt werden. Eine bestehender Schwangerschaft teilen Sie uns bitte grundsätzlich mit.

Von uns wurden bereits mehrere Tausend periradikuläre Injektionen praktisch komplikationslos verabreicht. Dennoch sollten die sehr selten vorkommenden Nebenwirkungen und Komplikationen nicht unterschätzt werden.

Wir empfehlen, dass der Patient  zumindest nach der Erstanwendung der Therapie nach Hause begleitet wird. Zur Sicherheit sollte nach jeder Anwendung der periradikulären Therapie auch bei völligem Wohlbefinden nicht selbst Auto gefahren werden.

 

Kosten des Kombinationsverfahrens Magnetfeldtherapie + periradikuläre Therapie

Von privaten Krankenkassen werden die Kosten für die Kombinationstherapie im Allgemeinen übernommen. Wir empfehlen ggf. die Einsicht in den Versicherungsvertrag.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen ebenfalls die Kosten der periradikulären Therapie. Die Magnetfeldtherapie wird hingegen  nicht
übernommen und muss privat bezahlt werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an unser Personal, das die entstehenden Kosten erläutert.